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Die Tierwelt im Naturpark Vesterhavet

Erleben Sie das größte Landsäugetier Dänemarks

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Das Gebrüll der Hirsche hören

Rothirsche ganzjährlich erleben

Der Rothirsch ist Dänemarks größtes Landsäugetier. Viele Touristen besuchen die Dünenplantagen und Heidelandschaften Westjütlands, um die große Anzahl freilaufender Hirsche zu erleben. Man muss Glück haben und sehr leise sein, wenn man auf eigenen Faust loszieht, um die Rehe zu finden. Aber es gibt sichere Orte, an denen die Rothiersche fast das ganze Jahr über zu sehen sind. Der allerbeste Platz ist von der Straße zwischen Børsmose und Grærup. Hier laufen und grasen die Rothirsche auf den Wiesen zum Grærup Langsø hinunter.

Während der Brunftzeit (September) können Sie das Gebrüll der Hirsche sowohl sehen als auch hören. Wenn Sie in der Abenddämmerung bei Grærup Langsø stehen, werden Sie bei Einbruch der Dunkelheit ein unglaublich intensives Erlebnis haben, wenn die großen Hirsche einander anbrüllen.

Kronhjort

Die fliegende Tür

Der Seeadler

Seit fast 100 Jahren war der Seeadler als Brutvogel in Dänemark ausgestorben, aber in den 1990ern kam er wieder zurück. Der Adler liebt Fjorde oder große Seen mit großen Mengen an Beutetieren, typisch Vögeln. Daher hatte man auch erwartet, dass der Seeadler sich irgendwann am renaturierten See Filsø niederlassen würde, aber dass sich ein Paar bereits im ersten Jahr hier niederließ, war dann doch eine Überraschung. 2013 brüteten 50 Paare in Dänemark, und der Bestand wird wahrscheinlich weiter wachsen. Im Winterhalbjahr kommen häufig mehrere Adler und besuchen den See, so dass die Chance einen dieser interessanten Raubvögel beobachten zu können, einigermaßen groß sind. Häufig sieht man den Adler in der Luft. Er ist groß und hat eine Flügelspannweite von fast 2,5 m. Auch sollte man die Inseln im Auge behalten, auf denen der Adler häufig sitzt.  Er ist farblich fast nicht von den großen Feldsteinen zu unterscheiden, daher sollte man ein Fernglas dabei haben und genau hinschauen.

Havørn Karin Gustauson

Die einzige Giftschlange des Nordens

Die Kreuzotter

Nur mit Glück wird man eine Kreuzotter zu Gesicht bekommen, denn Kreuzottern werden immer die Flucht ergreifen, wenn Menschen sich ihnen nähern. Kreuzottern spüren die Vibration des Bodens und obwohl sie die einzigen Giftschlangen des Nordens sind, werden sie immer schnell die Flucht ergreifen. Am ehesten wird man sie in einer windgeschützten Lichtung oder auf einem Weg in der Sonne liegend beobachten können. Morgens, wenn es kühl ist, bewegt sie sich ziemlich langsam an einen Sonnenplatz, um sich dort zu wärmen und die Körpertemperatur zu erhöhen. Zu dieser Tageszeit ist die Chance, sie beobachten zu können, auch am größten. Die Farben von Kreuzottern können ziemlich unterschiedlich sein. Das Zickzack-Muster auf dem Rücken ist jedoch ein sicheres Kennzeichen. Die Männchen sind häufig gräulich, die Weibchen bräunlicher. In seltenen Fällen gibt es auch schwarze Kreuzottern. Dabei handelt es sich jedoch meistens um Weibchen. Kreuzottern können bis zu 105 cm lang werden, ein Individuum von 90 cm Länge wird jedoch bereits als groß angesehen. Den Winter überbrücken Kreuzottern in Winterstarre. Der Igel ist einer der schlimmsten Feinde der Kreuzotter. Wie ein mit Stacheln bedeckter Panzer beißt der Igel sich fest und senkt seinen Panzer. Die Kreuzotter ist wie erwähnt die einzige Giftschlange in Dänemark, und falls man das Pech hat, gebissen worden zu sein, sollte man nicht in Panik geraten oder es wie die Filmhelden machen und das Gift aussaugen. Dadurch wird es nur schlimmer. Man muss einen Arzt aufsuchen. Es hat sich gezeigt, dass nur 10-15% der Bisse, die jedes Jahr registriert werden, ernst sind. Auch sind 30% der Bisse so genannte „trockene“ Bisse, d.h. es war kein Gift im Biss.

hugorm